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<pre>Unter Thomas Tuchel hat der BVB zu alter Stärke gefunden. Langsam gerät die vergangene Seuchensaison in Vergessenheit, die Borussen erinnern wieder an die erfolgreiche Zeit unter Jürgen Klopp. Tuchel hat die Schwarz-Gelben längst wieder in die Erfolgsspur geführt, Platz zwei ist einzementiert.  <p> Dass Duelle gegen Abstiegskandidaten eine ziemlich undankbare Geschichte sind, bekam allerdings auch der FC Köln bei seinem „Heim-Finale“ gegen Werder Bremen zu spüren — gegen das akut bedrohte Team von der Weser kam für die Geißböcke nur ein freudloses 0:0 herum.  <p>  Auf der einen Seite erzielt die Köllner-Elf zu wenig Tore, auf der anderen ist die Defensive löchrig wie der sprichwörtliche Schweizer Käse. <p> Umso mehr gilt dies, nachdem der jüngste Bremer Höhenflug, mit Siegen über Leverkusen und Hannover, inzwischen wieder verflogen ist. Setzte es zunächst gegen Tabellenführer Bayern München eine herbe 0:5-Abreibung, kamen die Bremer auch im anschließenden Heimspiel gegen Mainz 05 nicht über ein 1:1 hinaus. <p>  Obwohl es partout leichtere Aufgaben gibt, als gegen Leipzig und Frankfurt sechs Punkte zu holen, gibt man sich an der Säbener Straße mittlerweile wieder guter Dinge.  </pre>


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<pre>Somit rückt gleich bei der Premiere von Dieter Hecking die zentrale Achillesferse der Borussia in den Blick — schließlich müssen sich vor allem die Resultate in den Auswärtsspielen deutlich verbessern, wenn das Team demnächst wieder in etwas wohnlicheren Tabellenregionen sesshaft werden will.  <p> Trotz eines deutlichen Chancenplus versäumte es die Elf von Peter Stöger somit auch, den bemerkenswerten Derbysieg in Leverkusen zu vergolden — das torlose Remis gegen den FSV Mainz fühlte sich die für die Domstädter fast wie eine Niederlage an.  <p>  Dabei hatte es sich schon früh abgezeichnet, dass der natürlich nachvollziehbare Umgang mit Julian Draxler zum vereinsinternen Sündenfall zu werden droht: Dass man dem Nationalspieler den Abgang verweigerte, kommt dem Klub nun in sämtlichen Beziehungen teuer zu stehen. <p> In das Gastspiel bei den hoffnungslos überforderten Wölfen hatten die Bayern den gesamten Frust der zuvor erlittenen Enttäuschungen gepackt — allerdings ist anzunehmen, dass die Frustbewältigung mit dem Kantersieg gerade einmal begonnen hat. <p>  Es war ein guter Auftritt von Werder Bremen beim 3:1-Sieg gegen die Fortuna. Der Drei-Punkte-Erfolg war Balsam für die Seele, wie die Spieler nach dem Spiel selbst gestanden.  </pre> 


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<pre> Vor allem mit der Anfangsphase war Zorc nicht gerade glücklich: „Wir hatten nicht wirklich die Spielkontrolle. Es ist uns nicht gelungen zu attackieren.“  <p> Da der 17. und bislang letzte Spieltag aber schon wieder ein Monat zurückliegt, stellt sich die Frage, wie sich die Unterbrechung über den Jahreswechsel bei den beiden Mannschaften auswirkt.  <p>  Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass sich die Borussen für die Klatsche in München rehabilitieren werden. Eine derart saft- und kraftlose Vorstellung wird der BVB sich am Sonntag vor eigenem Publikum nicht leisten. Zumal es mit dem Saisonziel Champions League immer noch sehr gut aussieht. <p>  Hinzu kommt: Am Freitagabend bietet sich gegen den abstiegsbedrohten HSV eine Riesenchance, vor heimischem Publikum den Turnaround zu schaffen. <p>  Noch eindeutiger liest sich die Auswärtsbilanz der Schwarz-Gelben, die in München nur neun Siege und zehn Unentschieden einfahren konnten. 29 Mal setzten sich die Bayern durch. Die Wettanbieter gehen davon aus, dass sich die Bayern am Karsamstag ihren Jubiläumsheimerfolg holen werden.  </pre>


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<pre> Dementsprechend würde sich eine „doppelte Chance“-Wette anbieten, bei der darauf gewettet wird, dass eine Mannschaft gewinnt oder Unentschieden spielt.  <p> Dabei kühlte es das Mütchen gewaltig, dass der letzte Schritt mit einem besonders überzeugenden 6:0-Triumph in Wolfsburg gelang; nach etlichen unglücklich verlaufenen Auftritten fand das Team im Moment der nationalen Krönung zu seiner dominanten Linie zurück.   <p> Auch bei den Wettfreunden hat der Aufsteiger einen starken Eindruck hinterlassen. Fünf weiße Westen, Zuhause die beste Defensive, nur in einer Partie Gegentreffer kassiert — das muss Freiburg erst einmal toppen! <p>  Keines der letzten fünf in der BayArena ausgetragenen Derbys hat die Marke von 2,5-Treffern geknackt — obendrein verließ stets mindestens eine Mannschaft komplett torlos den Platz.  <p> In Anbetracht dieses doch beträchtlichen Rückstandes, gibt man sich in Dortmund auch keinerlei Illusionen hin. „Wenn wir am Samstag gewinnen, wird es (Platz zwei, Anm.) trotzdem sehr schwer, weil Leipzig nicht den Eindruck macht, einzubrechen“, erklärte Gonzalo Castro.  </pre>


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<pre> Ein Manko, das sich auch durch die komplette Vorbereitung zog: „Wir machen ein gutes Spiel und arbeiten uns Chancen heraus, machen dann aber keine Tore“, haderte Marcel Schmelzer. „Daran müssen wir arbeiten, um keinen Rückständen hinterherlaufen zu müssen.“  <p> Nach dem Remis auf dem Kiez (1:1), dem zweiten Unentschieden in Folge, heißt es für Leverkusen wohl: Titelverteidigung adÃ©. Selbst ein Sieg gegen den Lieblingsgegner wird das wohl nicht mehr ändern können. Von 27 BL-Duellen mit dem FCA gewann die Werkself 18 (7U, 2N). Die letzten drei Duelle gewann Bayer mit insgesamt 5:1 Toren. Aber: An den letzten drei Spieltagen erzielte B04 insgesamt nur zwei Treffer.  <p>  Ã„hnlich wie die Werkself ist auch Dortmund in der Champions League im Einsatz. Da beide Teams am Dienstag antreten mussten (Leverkusen in Marseille, Dortmund zuhause gegen Real Madrid, Anm.), hat keiner der beiden den Vorteil einer längeren Regenerationszeit. <p>  Auf Breitenreiter, so er im Falle der zu erwartenden Niederlage in Dortmund weitermachen darf, wartet also noch ein riesiger Haufen an Arbeit.  <p> Bietet sich dem Liga-Verband doch so die Möglichkeit, einen Testlauf für die ab der Saison 2017/18 fest eingeplanten Montags-Paarungen zu starten – wie bereits erwähnt, sehr zum Missfallen der Kontrahenten aus Bremen und Stuttgart, auf deren Schultern dann riesiger Druck lasten wird.  </pre>


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